Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind ihm wichtig, außerdem immer dort zu helfen wo es nötig ist: Aaron erfüllt die wohl wichtigsten Attribute jedes Wunsch-Mitarbeiters. Seine neue Chefin Daniela Jakob ist jedenfalls sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. „Die beiden Kollegen aus den Harz-Weser-Werken haben sich sehr gut in das Team integriert und sind beide sehr fleißig“, lobt sie Aaron und seine Kollegin. „Wir würden uns über eine langfristige Zusammenarbeit sehr freuen“.
Aaron arbeitet seit einem Jahr im Mundus Seniorenheim in Dassel in der Hauswirtschaft auf einem sogenannten „Ausgelagerten Arbeitsplatz“ über das Jobwerk der Harz-Weser-Werke. Das Jobwerk hat die Aufgabe, Inklusion in regionalen Betrieben weiter voranzutreiben und Menschen mit Beeinträchtigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu etablieren. Regional tätige Jobcoaches bringen interessierte Beschäftigte und Partnerunternehmen zusammen und unterstützen vor Ort.
In der sehr offen gestalteten Küche arbeitet Aaron mit mehreren Kolleginnen daran, dass die 56 Bewohner des Hauses gut versorgt werden. Zu seinen Aufgaben gehören die Unterstützung beim Kochen, die Spülmaschine ein- und auszuräumen, Tische und Boden des Speiseraums zu wischen und viele weitere Aufgaben von Lagertätigkeiten bis zur Unterstützung bei Veranstaltungen.
Für Aaron ging es somit „back to the roots”. Bereits zu Schulzeiten hatte er ein Praktikum im hauswirtschaftlichen Bereich gemacht, sich dann aber zunächst anders orientiert. Bei den Harz-Weser-Werken arbeitete er zunächst im Berufsbildungsbereich in der Tischlerei, machte den Staplerschein und arbeitete im Lager mit. Der Wunsch nach einem Arbeitsplatz außerhalb der Werkstatt blieb jedoch, so dass Aaron zunächst ein Praktikum im handwerklichen Bereich machte. Auch wenn es hier nicht gleich glatt lief, sagte er sich: „Nicht aufgeben!“ und ein paar Monate später erhielt er die Gelegenheit für einen Start bei Mundus. Die Frühschicht mit dem Start um 7 Uhr erreicht er im Sommer mit dem Roller, bei schlechtem Wetter mit dem eigenen Auto und die strukturierte Arbeit mit festen Arbeitszeiten und Pausen liegt ihm: „Die Arbeit macht mir Spaß und mit den Kollegen gibt es oft witzige Momente.“ Freitags frühstücken sie oft zusammen und auch wenn die Bewohner manchmal schwierig sind, gibt es einen guten Zusammenhalt im Team. Aaron hat schon vielen seiner ehemaligen Werkstattkollegen empfohlen, einen Weg außerhalb der Werkstatt zu suchen. Mit seinem außergewöhnlichen Engagement und seinen vielseitigen Interessen wird er dafür sicher immer einen guten Weg finden.