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16.09.2021

Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng besucht Harz-Weser-Werke gGmbH

Im Rahmen ihres Amtsantritts besuchte die Superintendentin des Kirchenkreises Harzer Land Ulrike Schimmelpfeng die Harz-Weser-Werke gGmbH (HWW) an ihrem Werkstattstandort in Osterode.

Ulrike Schimmelpfeng wurde im September 2020 in das Amt der Superintendentin gewählt, welches sie seit Februar 2021 innehat. Sie folgt damit auf Superintendent Volkmar Keil, der im März 2020 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Frau Schimmelpfeng, die ferner zuvor als Pastorin in Bremerhaven, Neustadt am Rübenberge und Hameln sowie als Schulpastorin tätig war, weist hierneben langjährige Erfahrungen als Gemeindeberaterin auf. Die Superintendentur verschlägt sie nun nach Osterode, von wo aus sich der Kirchenkreis Harzer Land, der 2013 gegründet wurde, über Clausthal-Zellerfeld bis Duderstadt und von Echte bis Bad Sachsa erstreckt. Als Superintendentin hat Frau Schimmelpfeng u.a. die Aufgabe, die Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises nach außen zu vertreten.

So fand der Besuch, an dem neben Frau Schimmelpfeng von Seiten HWW Geschäftsführer Ditmar Hartmann sowie Bereichsleitung Wohnen, Ambulante Dienste und Tagesstruktur Ph.D. Melanie Mahr, Bereichsleitung Arbeit & Bildung Christian Bierschenk auch der kaufmännische Leiter Frank Müller sowie Leiter des Werkstattstandortes Osterode Karsten Dannenberg teilnahmen in Osterode statt und schloss eine Führung durch die Werkstatt Osterode ein.

Im Anschluss daran resümiert Schimmelpfeng: „Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die dort getan wird. Menschen mit Beeinträchtigungen haben hier die Möglichkeit, ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens zu sein.“.

Dies wurde auch während des durchgeführten Werkstattrundgangs deutlich: die Gruppe besuchte unter anderem Montagegruppen, die qualitativ hochwertige Waren für einen großen Industriekunden herstellen. „Ein Gang durch die Werkstätten am Standort Osterode Rotemühlenweg zeigt, wie präzise und komplexe Aufträge für Firmen, die mit den Harz-Weser-Werken kooperieren, fristgerecht erfüllt werden und wie zugleich jeder einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen im Mittelpunkt steht. Hochprofessionell ist man hier sowohl im pädagogischen Bereich als auch etwa in der Nutzung der IT oder im Marketing auf dem neuesten Stand. Bei alledem stehen die Menschen im Mittelpunkt, viel herzliche Offenheit ist schon beim Gang über das Gelände spürbar.“, berichtet Schimmelpfeng begeistert.

In einer abschließenden Diskussion sprach die Runde auch über aktuelle Themen. Zudem wurde die Plattform des Austauschs dafür genutzt, um über weitere Kooperationen nachzudenken. Für die Kirche wie für die Eingliederungshilfe gleichermaßen gilt, dass die Gesellschaft ihre Arbeit akzeptieren sowie die Arbeit als etwas Sinnvolles ansehen muss. Der erklärte Wille beider Parteien, die Zusammenarbeit perspektivisch auch unter dem Aspekt auszubauen, ist an dem Tag noch bekräftigt worden.

„Ich finde diese Arbeit absolut unterstützenswert. Probieren Sie es aus, wenn Sie ein Autokennzeichen brauchen, die Wäscherei nutzen oder sich vielleicht ehrenamtlich engagieren möchten.“, resümiert die Superintendentin abschließend.

Die HWW ermöglichen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen an allen Lebensbereichen teilhaben und ihre individuellen Fähigkeiten und Interessen einbringen können. Dabei gehen sie neue Wege und suchen bedarfsgerechte Lösungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, bevor danach gefragt wird.