Aktuelles

02.03.2021

Für Menschlichkeit und Vielfalt im Superwahljahr 2021

Gemeinsam mit über 500 Organisationen haben auch wir die Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt unterzeichnet.

Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres mehr als 500 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteure. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

„Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt. Und wir sind nicht alleine: Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die solch Auftreten und die Ziele entschieden ablehnen“, heißt es in der Erklärung.

Die Mitzeichnenden, die von Organisationen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege reichen, zeigen sich entschlossen, Hass und Hetze entgegenzutreten: „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in der Erklärung.

Unterzeichnet wurde die Erklärung unter anderem vom Sozialverband VdK Deutschland, dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung, dem Paritätischen Gesamtverband und der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. Bislang wird die Erklärung bundesweit von mehr als 500 Verbänden, Initiativen und Einrichtungen mitgetragen.

"Mit voller Überzeugung stehen wir für Vielfalt in der Gesellschaft. Gelebte Vielfalt und die Wertschätzung aller Menschen wirkt sich positiv auf die gesamte Gesellschaft aus. Dies ist auch einer der Gründe für unsere Unterschrift der aktuellen Erklärung sowie der Charta der Vielfalt. Die Umsetzung dieser Charta ist ein Zeichen der Harz-Weser-Werke. Wir schaffen ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Beeinträchtigung, Alter, sexueller Orientierung oder Identität.", erklärt Ditmar Hartmann, Geschäftsführer der Harz-Weser-Werke.

Insbesondere in einem Superwahljahr wie diesem müssen wir schon heute für die Werte von morgen einstehen und damit eine menschliche und lebenswerte Zukunft für alle gestalten!“

Der gesamte Erklärungstext und die Liste der Mitzeichnungen ist online unter www.wir-fmv.org abrufbar.

Durch Aufklärung, Beratung und öffentlichkeitswirksame Aktionen soll durch verschiedenste Aktivitäten der Unterzeichnenden „für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle“ geworben werden. Ziel der Mitzeichnenden ist es, im Superwahljahr ein Zeichen für Demokratie zu setzen. Sie betonen, es komme auf jede Stimme an und fordern auf, zur Wahl zu gehen.

Machen Sie von Ihrem (Inklusiven) Wahlrecht Gebrauch!

Es ist wichtig, an Wahlen teilzunehmen. Nicht nur für die Demokratie – auch für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für alle. Jede einzelne Stimme zählt. Bitte machen Sie von Ihrem (Inklusiven) Wahlrecht Gebrauch und setzen Sie ein Zeichen.

Wahl-Hilfen in leichter Sprache finden Sie hier.

Einen Beitrag zum Inklusiven Wahlrecht finden Sie hier.