Wohnen

Interesse für die Lebenssituation

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Heimbeirat, Wohnstättenleiterin und Bundestagsabgeordnete im GesprächUm sich vor Ort über die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen zu informieren, besuchte Hubert Hüppe, Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen, zusammen mit Dr. Hans-Georg Faust, dem örtlichen Bundestagsabgeordneten, die Wohnstätte Königsberger Straße. Mit dabei waren Frau Dr. Isolde Zinser-Schulze, die Vorsitzende der Lebenshilfe Einbeck, Dr. Sabine Michalek, Einbecks stellvertrende Bürgermeisterin sowie Reinhard Gähler, Leiter des Bereichs Wohnen bei den Harz-Weser-Werkstätten.
Die Besucher schauten sich die Wohnstätte an und unterhielten sich eingehend mit Margot Damm und Axel Weber vom Heimbeirat sowie der Wohnstättenleiterin Vanessa Hahmann-Meister. Hubert Hüppe interessierte sich für das Alltagsleben der Bewohner, das bei den meisten durch die Arbeit in den Werkstätten Northeim oder Dassel geprägt ist. Die beiden Vertreter des Heimbeirats berichteten aber auch von den Gesprächsrunden, dem gemeinsamen Kochen, dem Freizeitangebot und den individuellen Hilfestellungen, die es Tag für Tag in der Wohnstätte gibt.
Weitere Themen waren das Gesetz zur unterstützten Beschäftigung, das Persönliche Budget sowie die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Hubert Hüppe zeigte sich sehr angetan von der barrierefreien Konzeption der Wohnstätte und von ihrem integrativen Charakter. Es sei wichtig, dass Menschen, die Pflege benötigen, in Einrichtungen der Eingliederungshilfe betreut und nicht in reine Pflegeeinrichtungen geschickt werden. Nur so sei ein Miteinander möglich. Hüppe forderte die Bewohner und Mitarbeiter der Wohnstätte auf, ihm auch in Zukunft ihre Probleme zu schildern, damit er bei politischen Entscheidungen die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen besser einschätzen kann.