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Winterpause
Die Crazy Golf Anlage ist ab sofort über den Winter geschlossen.
In den zwei Monaten seit der Eröffnung waren viele Besucher auf der Anlage und probierten die verrückten Bahnen aus. Sie hatten viel Spaß und brachten etliche Verbesserungsvorschläge ein.
Im nächsten Jahr werden die bestehenden Bahnen perfektioniert und durch weitere Spielstationen ergänzt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im nächsten Frühjahr! Die Eröffnung wird rechtzeitig bekannt gemacht!
Crazy Golf ist offen für alle
Die Crazy Golf Anlage in Riefensbeek-Kamschlacken ist eröffnet!
Zum Spielen laden ein:
- ein Kaffeeautomat
- ein Labyrinth
- eine Windmühle
- ein Bergwerk
- ein Holzkrokodil
- eine Bobbycar-Bahn
- eine Torwand
- eine Baumbahn
Und viele weitere Überraschungen erwarten die Gäste.
Die Anlage ist geöffnet:
- Dienstag - Freitag von 10.00 - 18.00 Uhr
- Samstag - Sonntag von 10.00 - 20.00 Uhr
Crazy Golf , SFC und Integrativer Kindergarten auf der Inklusionslandkarte
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat eine Kampagne gestartet unter dem Titel „Deutschland wird inklusiv – wir sind dabei!“. Dafür wird eine Landkarte von Beispielen für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung erstellt, um die UN-Konvention und den ihr zu Grunde liegenden Gedanken der Inklusion in die Öffentlichkeit zu tragen. Um die Aufnahme in diese Landkarte haben sich auch die Harz-Weser-Werkstätten mit verschiedenen Projekten beworben.
Das Projekt „Crazy Golf“, das bei der Wohnstätte Lange Wiese ins Leben gerufen wird, erhielt die Anerkennung als inklusives Projekt. Im Osteroder Ortsteil Riefensbeek-Kamschlacken entsteht ein Golfplatz für alle, der die Besonderheiten der Menschen berücksichtigt. Für unterschiedlich große Menschen wird es unterschiedlich lange Schläger geben, für blinde Menschen Bälle mit Klingeln darin, für Rollstuhlfahrer spezielle Rampen und für alte Leute jemanden, der sich bückt.
Andersherum hat dann auch jeder einmal die Möglichkeit auszuprobieren, wie es sich mit einer Behinderung spielt. Denn man kann sich in einen Rollstuhl setzen und von dort aus loslegen oder sich die Augen verbinden lassen und als blinder Mensch über den Parcours führen lassen. So wird der Platz wirklich barrierefrei: für alle bespielbar und für alle eine neue Erfahrung. Am 20.8.2011 wird er mit den ersten acht Bahnen eröffnet.
Im Integrativen Kindergarten in Herzberg, einer Einrichtung der Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH, leben und lernen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen. Von den 75 Kindern sind 26 Kinder von Behinderung bedroht oder behindert. Alle Kinder erleben in "ihrer" Kindergartengruppe einen Tagesablauf mit vielen Möglichkeiten zum Spiel und zur handelnden Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Die Lern- und Erfahrungsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder sowie an ihrem jeweiligen Entwicklungsstand. Gefördert wird die gesamte Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes.
Auch der Sport- und Freizeitclub Harzweser ist auf der Landkarte verzeichnet. Der Verein wurde 1982 mit dem Ziel gegründet, Menschen mit und ohne Behinderung in Sport – und Freizeit zusammenzubringen. Etwa ein Drittel der ca. 200 Mitglieder sind Menschen mit Behinderung. Es gibt verschiedene Angebote wie Aktionstheater, Rückenschule, Yoga, Handarbeiten. Bosseln, Walken, Sportabzeichen-Training, Schwimmen, Volleyball und Prellball. Außerdem werden Fahrten zu Sport- und Kulturveranstaltungen in der Region, Wanderungen und Radtouren veranstaltet. Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen wird von 2011 bis 2013 in allen 16 Bundesländern inklusive Projekte besuchen, die auf die Landkarte der inklusiven Beispiele aufgenommen wurden. Auf seiner Reise durchs Land besucht er dabei an einem Tag möglichst viele Projekte vor Ort, später zeichnet er in einer zentralen Veranstaltung alle auf die Landkarte aufgenommenen Beispiele des Bundeslandes mit einer Urkunde aus. Die niedersächsischen Projekte werden am 6.10.2011 in Hannover ausgezeichnet. So sollen gute Beispiele für ihre Arbeit belohnt und hervorgehoben werden und öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren.
Weitere Infos unter www.inklusionslandkarte.de


