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Bunte Farben im Tilman-Riemenschneider-Haus

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Achtundsechzig Bilder in Seidenmalerei, gestaltet von Künstlern mit Behinderung aus den Harz-Weser-Werkstätten, sind zurzeit im Tilmann-Riemenschneider-Haus in Osterode zu sehen.
Es ist die vierte Ausstellung dieser Art, die der Chef des Hauses, Michael Rabold, eröffnen konnte. Die Kunstwerke aus den Harz-Weser-Werkstätten  sind sehr sehenswert und werden jedes Jahr im Restaurant  ausgestellt. Tatjana Harenberg vom Referat Fort- und Weiterbildung aus der Werkstatt Osterode, bedankte sich im Namen der anwesenden Künstler dafür, dass er den Kunstwerken Raum gibt und in passender Atmosphäre präsentiert.
Die Bilder sind im Rahmen des Fort- und Weiterbildungsangebotes „Seidenmalerei“ der Werkstatt Osterode entstanden. Die Künstler treffen sich einmal wöchentlich für zwei bis drei Stunden. Sie bringen eigene Ideen und künstlerische Vorstellungen in die Arbeit ein. Die Kursleiterin Heidemarie Schimpf vermittelt die Techniken und steht mit Rat und Tat zur Seite. So sind unter ihrer Anleitung viele bestechende Werke zu den verschiedensten Themen entstanden: Landschaften und Stadtansichten, Tiermotive und Portraits.
Bei der Eröffnung erinnerte Heidemarie Schimpf an die verstorbene Förderin Maria Schaake, die durch ihr Lob und ihre Unterstützung die Seidenmalgruppe vorangebracht hat. Michael Rabold lud anschließend die Künstler zu einer großen Kaffeetafel ein, um seiner Freude über die gelungene Ausstellung Ausdruck zu geben. Die Kunstwerke sind bis März in den Räumen des Restaurants zu bewundern und käuflich zu erwerben.