Aktuelles

Laufen - Springen - Werfen

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Die Teilnehmer der HWW OsterodeBei strahlendem Spätsommerwetter trafen sich ca. 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, um im gemeinsamen Wettkampf die Bedingungen des Sportabzeichens zu erfüllen. Dazu musste jeder eine Kurz- und eine Langstrecke laufen, Weit- oder Hochsprung machen und einen Ball werfen oder eine Kugel stoßen. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Wartbergschule Osterode und der Schule am Kastanienplatz der HEL Herzberg sowie Erwachsene aus den Harz-Weser-Werkstätten und vom Lebensbaum.
Seit 2008 veranstaltet der Kreissportbund (KSB) Osterode jedes Jahr einen Tag des Sportabzeichens mit Sportlern mit Behinderungen. Maßgeblich für die Organisation und Durchführung verantwortlich war auch in diesem Jahr Uwe Rentzsch aus der Werkstatt Osterode, unterstützt von Mitarbeitern vom KSB Osterode. Die Schüler der Mittelstufe der Heilerziehungspflegeschule der BBS II unterstützten die Sportler mit Behinderungen bei ihren Wettkämpfen.
Alle elf Teilnehmer aus der Werkstatt Osterode, die sich im Rahmen eines Fortbildungsangebotes auf diesen Tag vorbereitet hatten, erfüllten die Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens.
Im Anschluss an die sportlichen Übungen nahmen alle gemeinsam das Essen im Speisesaal der Werkstatt Osterode ein. Jeder Teilnehmer konnte stolz eine Erinnerungsmedaille mit nach Hause nehmen. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Sparkasse Osterode am Harz.

Eine Erfolgsstory

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Beim EmpfangVor zehn Jahren nahm die HaWeTec Northeim mit 25 Beschäftigten in der Borsigstraße ihre Arbeit auf. Heute haben etwa 100 Personen ihren Arbeitsplatz in dieser Werkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen, einer Einrichtung der gemeinnützigen Harz-Weser-Werkstätten.
„Eine Erfolgsstory!“ meinte Nicola Mindt, die Bereichsleiterin Werkstätten beim Empfang nach der Begrüßung durch Werkstattleiter Andreas Glatte. Sie erinnerte an die umfangreichen Planungen und an die vielen Widerstände, die auch auf Seiten des Klientels zu überwinden waren. „Wir haben hier eine Atmosphäre geschaffen, die den Bedürfnissen der Menschen mit psychischen Behinderungen entgegen kommt.“ Deshalb habe die Einrichtung auch so großen Zuspruch erhalten. Dank der Geschäftskunden könne HaWeTec attraktive Arbeitsplätze anbieten. Die Unterstützung durch die zuständigen Ämter und Behörden habe sich immer positiv für die Menschen mit psychischen Behinderungen ausgewirkt.
Schon allein der Name HaWeTec (Harz-Weser-Technik) finde bei seinen Kollegen viel Akzeptanz, erklärte Teamleiter Ralf Wiekert. Vor allem aber schätzen sie die Übersichtlichkeit der vergleichsweise kleinen Einrichtung und die ruhige und freundliche Atmosphäre im Haus. Heute werden im Haus insgesamt 16 Personen  in drei Berufsbildungsgruppen für die Arbeit qualifiziert. Im Arbeitsbereich gibt es fünf Gruppen im Metallbereich, der Hauswirtschaftsgruppe, zwei Montagegruppen und im Logistikbereich. Eine Gebäudetechnikgruppe ist im Aufbau. So ermöglicht HaWeTec allen Mitarbeitern – wie im Gesetz gefordert - eine Teilhabe am Arbeitsleben. Das bedeutet nicht nur, an der Produktion mitzuwirken, sondern darüber hinaus, eine klare Tagesstruktur und einen Lebenszyklus zu haben und durch den Kontakt zu Kollegen und Kunden am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Jedem Beschäftigten das alles in einem Maße zu ermöglichen, das ihn fordert, aber nicht überfordert, ist die Aufgabe der qualifizierten und motivierten Mitarbeiter.
Im Anschluss an die kleine Feierstunde hatten die Gäste Gelegenheit, die verschiedenen Werkstattbereiche zu besichtigen und sich von den Mitarbeitern über ihre Arbeit informieren zu lassen. Ab Mittag fand dann für Mitarbeiter und Gäste ein Hoffest statt, bei dem auch die neue Line-Dance-Gruppe auftrat. Noch lange saßen die Gäste bei schönem Spätsommerwetter zusammen.

Unterstützung zugesagt

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Die Besucher vor der Werkstatt NortheimUm sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, besuchte Kai Seefried, Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages, in Begleitung von Joachim Stünkel, dem Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Northeim, und weiteren Kommunalpolitikern die Harz-Weser-Werkstätten am Sülbendweg 8. Er sei gekommen, um die strukturelle Vielfalt Niedersachsens kennenzulernen und die aktuellen Sorgen und Probleme der Gesprächspartner aufzunehmen und an die zuständigen Bereiche und Ministerien weiterzugeben.
In der Gesprächsrunde bedankte sich Geschäftsführer Christoph Lorbacher für das Interesse und stellte die Harz-Weser-Werkstätten als Kompetenzzentrum für Menschen mit Benachteiligungen vor. Ihr Hauptauftrag sei es, Menschen mit Behinderungen einen gestalteten Arbeitsplatz zu bieten, doch damit nicht genug: Der Qualifizierungs- und Vermittlungsdienst baut gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft ein großes Netz von Außenarbeitsplätzen für Werkstattbeschäftigte auf, qualifiziert Menschen mit Behinderungen in Helferausbildungen und unterstützt sie bei der Inanspruchnahme des Budgets für Arbeit. Für Menschen mit Behinderungen, die auf den freien Arbeitsmarkt arbeiten können, gibt es Arbeitsplätze in ihrer Tochterfirma HaWe-Integra, die in Northeim die Gärtnerei Hartwig betreibt. Mit ihrer Tochtergesellschaft STArQ für Menschen widmen sich die Harz-Weser-Werkstätten auch langzeitarbeitslosen Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen und unterstützen sie durch intensive aufsuchende Sozialarbeit auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt. Die Ausdehnung der Maßnahmen auf den Landkreis Northeim sei denkbar.
Werkstattleiter Andreas Glatte schilderte dem Abgeordneten die Vielfalt der Arbeitsplätze in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung: Neben Metall- und Holzbearbeitung sei die Logistik inklusive der dazu gehörenden Montage und Verpackung ein Schwerpunkt in der Werkstatt Northeim. Darüber hinaus mache man sich vor allem in Dienstleistungsbereichen wie der Wäscherei und dem Gartenbau stark. Als Dienstleister für viele Industrieunternehmen der Region hat auch die Werkstatt Northeim die Krise sehr heftig gespürt, doch in diesem Jahr gibt es eine deutliche Aufwärtstendenz.
Nach einem kurzen Besuch in der Tischlerei sicherten Kai Seefried und Joachim Stünkel den Harz-Weser-Werkstätten ihre Unterstützung auf kommunaler und Landesebene zu.

Ein buntes Fest

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Besucher am GlücksradDas Team des AUW Holzminden (Ambulant Unterstütztes Wohnen) feierte bei strahlendem Wetter sein Sommerfest, zu dem alle Nutzer der Beratungsstelle, ihre Angehörigen und gesetzlichen Betreuer sowie die Nachbarn und alle Interessierten eingeladen waren. Nach der Begrüßung durch Christiane Heiber, der Leiterin des AUW Holzminden, konnten die Gäste an verschiedenen Aktionen teilnehmen. An einem Glücksrad wurden Fragen zu den Angeboten und zu den Zielen des AUW gestellt. Wer die Fragen richtig beantwortete, konnte das eine oder andere wertvolle Präsent mit nach Hause nehmen. Die Preise wurden von örtlichen Firmen gestiftet. Ein weiterer Höhepunkt des Sommerfestes war der Luftballonwettbewerb. Gegen Mittag wurden viele Luftballons gleichzeitig auf die Reise geschickt.
Die Kreativität kam beim Sommerfest auch nicht zu kurz und wer wollte, konnte sich eine Papierwindmühle basteln. Limonade, Bratwurst und zum Nachtisch ein Eis sorgten für zufriedene Gäste, die vor allem die Gesprächsmöglichkeit genossen. Sie konnten sich untereinander austauschen und wichtige Informationen über die Aufgaben und Ziele des AUW erhalten. Beim Sommerfest 2010 stellte sich das Team des AUW, das aus Sozialpädagogen/Innen, Heilerziehungspflegern/Innen und Erziehern/Innen besteht, der breiten Öffentlichkeit vor. In den letzten Jahren hat sich das AUW Holzminden kontinuierlich vergrößert.

Viele schöne Dinge

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Ein Besucher mustert die SachenZum zweiten Mal veranstaltete das Café Treff in der Halbmondstraße 1 in Holzminden einen Flohmarkt. Viele gut erhaltene gebrauchte Gegenstände, aber auch viele neue Sachen standen zum Verkauf: Bilder, Geschirr, Kleidung, Bücher, CD`s und vieles mehr konnten durchstöbert und erworben werden. Viele Interessenten besuchten den Flohmarkt  und lernten nebenbei das Café Treff kennen.
Seit über einem Jahr öffnet das Café Treff in der Tagesstätte „Oase“ der Harz-Weser-Werkstätten in Holzminden seine Türen. Jeweils dienstags und donnerstags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr bietet das Café neben Kaffee und selbstgebackenem Kuchen auch Pommes und Pizzabaguettes an.
Neben dem normalen Café-Betrieb finden im Café-Treff regelmäßig Aktionstage statt. Zu Weihnachten wurde eine Weihnachtsfeier mit kleinen Geschenken veranstaltet, im Februar gab es ein Faschingsfest und zu Ostern wurde ebenfalls zu einer gemütlichen Runde mit Spielen und Überraschungen geladen. Ende Juni wurde der erste Flohmarkt ins Leben gerufen. Diese Aktionstage werden von den Cafébesuchern immer wieder gut angenommen und besucht. Der Erlös aus den Veranstaltungen wird für einen besonderen Ausflug der Tagesstätte genutzt, der sonst nicht möglich wäre.

Das Leben auf dem Lande

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Die Line-Dance-GruppeEs war das richtige Wetter zum Feiern: Strahlende Sonne und Temperaturen um 30 Grad ließen das Sommerfest der Harz-Weser-Werkstätten Northeim zu einem sommerlichen Highlight werden. Alles drehte sich rund ums das Thema Landleben. Die von hartmanns Hof zur Verfügung gestellten Heuballen und Kürbisse, Sonnenblumen und Gartengemüse zauberten die richtige Atmosphäre, die durch den Kaninchen-Streichelzoo des Kaninchenzüchter-Vereins Einbeck, die Streichelschafe und Ponys des Ponyhofs Küppers aus Wulften und die zahlreichen rustikalen Leckereien an den vielen liebevoll geschmückten Ständen ergänzt wurde. Die vielen Hundert Gäste wurden gleich am Empfang vom Elternbeirat mit einem frischen Apfel beschenkt, während die Band „Donkey Bridge“ aus Lehrte für die richtige musikalische Untermalung im Country-Stil sorgte.
Viele Fortbildungsgruppen sorgten für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm: Die Tanzgruppe „Papillons“ unter Leitung von Stefanie Plat und das Aktionstheater „Die jungen Wilden“ um Alexandra Weber und Christine Miklos begeisterten die Zuschauer mit ihren Vorführungen ebenso wie die neue Line-Dance-Gruppe von Stefanie Gawrich mit ihren exakten Schrittfolgen. In der Turnhalle führte die Gruppe „Rabazzos“ unter Leitung von Christine Miklos Puppentheater auf und es wurde mit Schwarzlicht experimentiert. Die Fortbildungsgruppe „Kreatives Gestalten“ bot interessanten Schmuck und Geschenkartikel aus Speckstein an.
Die Kinder fanden vor allem im Sinnesgarten jede Menge Möglichkeiten zum Spielen. Sie buddelten im Sand und plantschten im Wasser, während ihre Eltern in der Schaukel oder auf dem Rasen entspannten. Eine Hüpfburg und ein Schminkstand waren ebenso umlagert wie der Startpunkt des Ponyreitens. Auch die Vorführungen im Bogenschießen durch „Bogen-Kalle“ Karl-Heinz Küster fanden viele interessierte Zuschauer.
In jedem Jahr lockt das Sommerfest viele Besucher auf das Gelände der Harz-Weser-Werkstätten, die sich dabei als fröhlicher Gastgeber zum Ziel gesetzt haben, für ihre Mitarbeiter mit Behinderungen und viele Gäste aus nah und fern einen schönen Nachmittag zu gestalten. Das ist ihnen in diesem Jahr in besonderem Maße gelungen.

Mitarbeiter mit und ohne Behinderungen erwarben Fahrerlaubnis für Gabelstapler

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Die erfolgreichen LehrgangsteilnehmerNach den Berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen (BGG 925) dürfen nur Personen mit der Führung von Flurförderzeugen beauftragt werden, die entsprechend ausgebildet und geprüft worden sind. Deshalb fand auf dem Gelände der Harz-Weser-Werkstätten Dassel eine zweitägige Ausbildung zum Gabelstaplerfahrer statt.
Sechs Mitarbeiter aus den Werkstätten Dassel und Holzminden der Harz-Weser-Werkstätten absolvierten in einem integrativen Kurs die Ausbildung für den Gabelstaplerführerschein. Die zwei Tage dauernde Schulung umfasste einen theoretischen und einen praktischen Teil. In der Theorie ging es um Sicherheitsvorschriften, den Umgang mit Flurförderfahrzeugen, den sicheren Betrieb und Umgang mit Gabelstaplern, um Betriebsanleitungen und Merkregeln für den Umgang mit Staplern. Diese Themen mussten bei der praktischen Fahreinweisung umgesetzt werden. Für einige Teilnehmer war das erste Fahren mit einem Dieselstapler nicht einfach, denn der Umgang und das Fahren sind sehr schwierig und verlangen von jedem große Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl. Vorsicht und Sicherheit haben Priorität.
Die theoretische Prüfung umfasste 20 Fragen, die schriftlich beantwortet werden mussten. Bei der praktischen Prüfung mussten Gitterboxen befördert und gestapelt werden. Alle Prüflinge bestanden die Prüfung mit Bravour.
Es war der erste Lehrgang in der Werkstatt Dassel, an dem sowohl Mitarbeiter (ohne Handicap) als auch Beschäftigte (mit Handicap) teilnahmen. Die Zusammenarbeit wirkte sich sehr positiv aus und gefiel den Teilnehmern gut. Nun müssen alle noch weiter den sicheren Umgang mit einem Stapler üben, damit auch in Zukunft Unfälle vermieden werden.

Für Überraschungen gut

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Die Gäste testen die erste SpielstationJa, wo bleibt er denn? Beim Ausprobieren der ersten fertig gestellten Spielstationen auf dem Gelände der Crazy Golf-Anlage in Riefensbeek-Kamschlacken erlebten die Testspieler so manche Überraschung: Immer wieder verschwand der Ball und kam an ganz anderer Stelle zum Vorschein als erwartet.
Um sich über den Stand des Projektes Crazy Golf zu informieren, trafen sich Vertreter der Firma Hoff Kaffeesysteme GmbH, der Volksbank im Harz und der Sparkasse Osterode auf dem Gelände der Wohnstätte Lange Wiese in Riefensbeek-Kamschlacken. Diese drei Sponsoren, so Wohnstättenleiter Bernd Goltermann bei der Begrüßung, hätten bei der Vorstellung des Projektes als erste ihre Unterstützung zugesagt und so den Ausschlag dafür gegeben, dass die Harz-Weser-Werkstätten sich auf diese große Baumaßnahme eingelassen hätten. Deshalb seien sie die Ersten, denen man die beiden bis jetzt spielfertigen Bahnen vorstellen wolle.
Mit viel Spaß probierten die Gäste ihr Geschick und Glück beim Spielen. Sie stellten einhellig fest, dass diese Bahnen sehr gelungen und sicher weltweit einzigartig sind. „Das wird sicher ein touristischer Anziehungspunkt in Osterode!“ meinte Martin Hoff an seiner „Kaffeebecher-Bahn“.
Mit Interesse ließen sich die Besucher über den Verlauf der Arbeiten informieren und zeigten sich beeindruckt von der Zusammenarbeit der vielen Beteiligten. Besonders fasziniert waren sie vom Einsatz der Studenten, die an den internationalen Workcamps teilgenommen haben und das Projekt und auch die Stadt Osterode in der ganzen Welt bekannt machen.
Dank des Einsatzes der Jugendwerkstatt der Stadt Osterode, der Firma STArQ für Menschen sowie vieler freiwilliger Helfer gehen die Arbeiten nun zügig voran. Im nächsten Sommer soll die Anlage für Gäste aus Nah und Fern geöffnet werden, und dann kann jeder schauen, wo der Ball bleibt.

>>> Hören Sie auch den Bericht von Radio Antenne Niedersachsen vom 27.8.2010

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HWW am Checkpoint 2

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Am 11. und 12. September 2010 findet von Osterode ausgehend der Oxfam Trailwalker statt. Das Ziel dieser 100 km-Teamwanderung ist es, 500.000 € für die Bildungsprojekte von Oxfam Deutschland einzusammeln: für den Bau von Schulen, die Bezahlung von Schulbüchern und Lehrer/innen, die AIDS-Bekämpfung und die Alphabetisierung von Mädchen und Frauen.
Nähere Informationen zum Oxfam Trailwalker finden Sie unter http://trailwalker.oxfam.de/

Bei der Organisation dieser caritativen Großveranstaltung sind sehr viele Unterstützer nötig. Die Harz-Weser-Werkstätten beteiligen sich auch: Der Checkpoint Altenau wird besetzt von Bewohnern der Wohnstätte Lange Wiese. Diese Menschen mit einer geistigen Behinderung, engagieren sich  gerne ehrenamtlich und unterstützen den ersten Trailwalker in Deutschland. „Wir Menschen mit Handicap haben meist schon eine (lebens)lange Erfahrung mit Ehrenamt. Aber in der Vergangenheit waren meistens wir diejenigen, die davon einen Nutzen hatten. Wir möchten gerne diese Erfahrung zurückgeben“, so Reinhard Kiedrowicz, der Vorsitzende der Bewohnervertretung. Zusätzlich unterstützt werden die Bewohner  von den Vereinen des Dorfes. „Und da wir wissen, wie man feiert, können sich die Teilnehmer des Trailwalkers am zweiten Checkpoint auf richtig gute Stimmung freuen“ ergänzt Corinna Luthin, eine Bewohnerin der Wohnstätte. Einen Vorgeschmack darauf wird man am Freitag, dem 10.9.2010 bei  der Pastaparty auf dem Campingplatz Eulenburg bekommen, wenn die Showtanzgruppe „Chinemacarne“ der Wohnstätte dem Publikum einheizen wird.

Ehrenamtliche Mitarbeiter für den Sinnesgarten in Northeim gesucht!

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Auch in diesem Jahr finden im Sinnesgarten der Harz-Weser-Werkstätten zahlreiche Veranstaltungen statt. Für die Mitorganisation von Kindergeburtstagen, Klassentreffen oder Betriebsfeiern im Sinnesgarten suchen die Harz-Weser-Werkstätten Northeim Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren.

Der Sinnesgarten der Harz-Weser-Werkstätten bietet die Möglichkeit, alle Sinne in der freien Natur ausgiebig zu nutzen. Gleichzeitig ist der Sinnesgarten Ruheoase und dient als Veranstaltungsort. So auch in diesem Jahr. Für die Sommermonate liegen bereits zahlreiche Reservierungen vor.

Die Harz-Weser-Werkstätten vertrauen dabei auf Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für diese Veranstaltungen engagieren. Freiwillige sollen eine zusätzliche Qualität in die hauptamtlich geleistete Arbeit einbringen, d.h. Teilhabemöglichkeiten und neue Kontakte für Menschen mit Behinderung erschließen.

„Viele Bürgerinnen und Bürger werden auf der lokalen Ebene aktiv. Dieses Engagement ist für die Harz-Weser-Werkstätten absolut notwendig und auf Dauer unverzichtbar. Wer sich ehrenamtlich engagiert, fragt nicht nach dem persönlichen Vorteil oder Gewinn, sondern bringt sich aktiv für andere ein“, betont Werkstattleiter Andreas Glatte.

Als ehrenamtlicher Mitarbeiter erhält man bei den Harz-Weser-Werkstätten kein Geld, dafür sind eine Erstattung der Auslagen, Versicherungsschutz, eine sorgfältige Einarbeitung mit einem festen Ansprechpartner, eine freundschaftliche Arbeitsatmosphäre und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit haupt- und ehrenamtlichen Kollegen garantiert. Darüber hinaus dokumentieren Zertifikate die qualifiziert geleistete Arbeit der Ehrenamtlichen.

Der für den Sinnesgarten zuständige Mitarbeiter Rolf Staub betont, „Ehrenamtliche Mitarbeiter sind für unsere Arbeit von großer Bedeutung. Für die Organisation von Veranstaltungen und in Projekten spielen engagierte Menschen, die einen Teil ihrer Freizeit spenden, eine wichtige Rolle. Wer zuverlässig, offen, kontaktfreudig und gelassen ist und dazu über Organisationstalent verfügt, ist bei uns genau richtig.“

Wer mehr über die vielfältigen, ehrenamtlichen Aufgabenbereiche bei den Harz-Weser-Werkstätten erfahren oder sie über einen Schnuppertag kennenlernen möchte oder den Sinnesgarten als Veranstaltungsort nutzen will, kann sich unter Tel. 05551 98580 oder E-Mail werkstatt-northeim@www.h-w-w.de an das Werkstattbüro wenden.